


Für einen Teil des Teams und die Hälfte der Teamleader begann die Anreise bereits am Dienstag, um am frühen Mittwochmorgen vom dann vollständigen Team mit einem gemeinsamen Flug von Berlin nach Helsinki fortgesetzt zu werden. Das nicht von allen willkommene frühe Aufstehen wurde immerhin mit einem entspannten Zeitplan belohnt. Die entstehende Wartezeit am Dienstag wurde u. a. mit Tichu totgeschlagen, dem wohl meistgespielten spektakulären Spiel auf BOIs.





Morgen geht es um 9:00 Uhr (Ortszeit) mit dem ersten Contest los. Wir sind schon ganz gespannt! Das Scoreboard wird man live unter https://boi2026.cses.fi/scores verfolgen können.
Bunt, weil die Medaille bunt war, nicht weil ich krampfhaft nach einer Alliteration gesucht hab, die einfallsreicher als „Bolivianisches Bronze“ war…



Mittlerweile hat das ganze deutsche Team die Abreise vollendet – ich schreibe hier bewusst nicht, dass alle Zuhause sind, da es für einige direkt weiter ging in andere europäische und außereuropäische Abenteuer. Der verspätete Blogpost ist zu entschuldigen.
Aktueller Zwischenstand nach dem ersten Contest: Maksym und Pascal liegen in den Bronzerängen, sodass sie schon eine Honorable Mention sicher haben.



















Heute stand der zweite Contest an. Aufgeregt machten wir uns auf den Weg zur Contesthalle. Die Zeit vor dem Contest nutzten wir noch für Yoga, um unsere innere Mitte auf den Contest vorzubereiten. Trotzdem waren nach dem Contest allerlei frustrierte Gesichter zu sehen, da er doch um einiges schwerer als der erste war. Das hielt jedoch Daphne nicht davon ab, mit dem Contest erfolgreich die Goldränge unsicher zu machen. Auch das Gesamtergebnis lässt sich sehen: Sabine, Martha und Jorie holten Bronze und Selma, Charlotte und Vianne landeten in den Silberrängen. Dieses Ergebnis stand jedoch erst abends fest, nachdem ein Fehler im Scoreboard korrigiert wurde, der die Medaillengrenzen veränderte. Das führte zu großer Freude beim Abendessen. Um nach dem Contest etwas zu entspannen, haben wir den Abend im Jane Street Hub damit verbracht, Freundschaftsarmbänder zu machen und Ausmalbilder auszumalen. Am Abend wurde ein Cultural Exchange, bei dem Süßigkeiten und kleine Souvenirs ausgetauscht wurden, veranstaltet. Aufgrund einwandfreier Vorbereitung hat es uns dafür eine halbe Stunde früher nochmal zu Netto verschlagen, um deutsche Süßigkeiten zu erwerben und Eis zu essen. Anschließend haben wir verschiedene Spiele gespielt und eine Nachtwanderung zum nahegelegen Spielplatz gemacht. Alle 21 Teilnehmerinnen der Nachtwanderungen haben es heil durch den dunklen Wald zurückgeschafft.
Nach dem anstrengenden Contest war es Zeit für einen Tag Pause. Deshalb haben wir den Tag statt in der Contesthalle im Hauptquartier der Telekom verbracht. Dort angekommen hatten wir erst einmal Wartezeit, die wir genutzt haben, um die Teilnehmerinnen der anderen Länder besser kennenzulernen. Nach einer motivierenden Rede wurden wir in bunt gemischte Gruppen aufgeteilt, um an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Es gab so viele verschiedene Workshops, dass jeder Gruppe nur drei zugeteilt wurden. Dabei waren die Workshops auf dem Spaßspektrum sehr stark gestreut. Manche Teilnehmerinnen durften Schlösser knacken oder Lego bauen, während andere obsessiv davon überzeugt wurden, ihre LinkedIn-Präsenz aufzubauen. Manche Teilnehmerinnen berichteten sogar davon, dass ihre Gruppen im Laufe des Tages immer weiter schrumpften. Abends wurden wir von QuantCo zum Essen eingeladen. Das Menu bestand aus mehreren Gängen, die wir bei strahlendem Sonnenschein verspeist haben. Da am nächsten Tag der zweite Contest anstand, sind wir früh schlafen gegangen.